Die erfolgreiche Theater-Inszenierung
"Marlene"
,
zu der Volker Kühn die deutschsprachige Bühnenfassung nach dem Original von Pam Gems schrieb,
ist am 24. April 2004 mit Judy Winter, Ulrike Jackwerth und Adam Benzwi
am Berliner Renaissance-Theater vorerst letztmalig aufgeführt worden.
Am 12. April 2004 fand dort die 500. Vorstellung statt.


Weiterhin im Programm bleibt dagegen auch im Herbst und Winter 2004:

Renaissance-Theater Berlin (Bruckner-Foyer)
Das kunstseidene Mädchen
von Irmgard Keun

mit Katherina Lange
Regie: Volker Kühn

Die nächsten Vorstellungen:
So., 07. November, 20.00 Uhr
So., 05. Dezember, 19.00 Uhr

"Katherina Lange ist Doris", heißt es in einer Pressekritik, "sie springt, lacht, singt Couplets, summt Schlagermelodien, tanzt, wirft die Beine, umgarnt die Männer -die imaginierten auf der Bühne und jene im Parkett. Unsereins staunt, wie verwandlungssicher die Aktrice von einer Pose in die andere springt."
Am 2. Oktober 2004 ist Katherina Lange in dieser Rolle zum 150. Mal zu sehen. Am Piano: Nokolai Orloff.

Foto Katharina Lange


Zum 80. Geburtstag des "Mannes mit der Pauke" hat 3sat noch einmal
Volker Kühns Neuss-Porträt
"Ich lache Tränen, heule Heiterkeit"

ausgestrahlt. Das Film-Feature wurde 1973 von Volker Kühn mit Wolfgang Neuss in
Berlin gedreht und dokumentiert den Rückzug eines großen Kabarettisten von der Bühne.

  
Volker Kühn und Wolfgang Neuss bei den Dreharbeiten zu
"Ich lache Tränen, heule Heiterkeit", 1973


Wer sich mit Wolfgang Neuss beschäftigen möchte, hat dazu gleich mehrfach Gelegenheit:

Bei Bear-Family-Records ist eine Doppel-CD erschienen, auf der Volker Kühn
die Lebens- und Wirkungsgeschichte seines Freundes Neuss nachzeichnet
"NEUSS TOTAL"   Wolfgang Neuss, der Mann mit der Pauke
Ein Porträt von Volker Kühn
BCD 16077 BH
Das Hörbuch enthält zahlreiche, zum Teil unveröffentlichte Statements, Monologe und Sketche von Neuss.
Die Sprecher sind Dieter Mann und Robert Gallinowski.


Die von Volker Kühn im Verlag Rogner und Bernhard herausgegebenen Gesammelten Neuss-Werke
"Der totale Neuss"

sind nun in einer verbilligten Taschenbuch-Version neu erscheinen und für 10 Euro bei Zweitausendeins zu haben.


Über Volker Kühn: Göritz-Feature und Karger-Interview

Über Volker Kühn war im Deutschlandfunk Köln in der Reihe "Querköpfe" ein einstündiges Feature von Stephan Göritz zu hören.
Titel: "...wenn das Kleinkunst ist, was ist dann eigentlich Großkunst?"

Ein Interview mit Volker Kühn stellte Ulrich Karger ins Internet.
hier


CD über Paul Graetz

Mit der CD-Edition "Vertriebene deutsch/jüdische Schauspieler", die Wolfgang M. Schwiedrzik in Zusammenarbeit mit Volker Kühn, Peter Stein, Klaus Völker und der Stiftung Archiv der Akademie der Künste in Berlin bei Mnemosyne (Verlag für alte Hüte und neue Medien) herausgibt, soll an Künstler erinnert werden, die nach 1933 vor den Nazis ins Exil gehen mußten oder in den Konzentrationslagern umgekommen sind.

In dieser Edition ist jetzt eine Doppel-CD erschienen, die Volker Kühn zusammengestellt hat: "Paul Graetz -Heimweh nach Berlin".

CD 1 enthält 18 Schallplattentitel, die Paul Graetz in den zwanziger und dreißiger Jahren aufgenommen hat. Dabei handelt es sich um Texte, Lieder, Songs und Kabarett+Chansons, die Kurt Tucholsky, Walter Mehring, Max Kolpe, Friedrich Hollaender, Hans May und andere für diesen einst so populären Schauspieler und Kabarettisten geschrieben haben. Einige dieser Nummern sind zu Kabarett+Klassikern geworden, darunter Mehrings "Heimat Berlin" oder Tucholskys "Wo kommen die Löcher im Käse her?"

CD 2 enthält das Feature "...und wo hab ick Murmeln jespielt?", das Volker Kühn für den Deutschlandfunk über den Lebens- und Leidensweg des Paul Graetz geschrieben hat.

Wer war Paul Graetz? In den zwanziger Jahren galt er als der komischste unter den Komikern, den die Berliner Theater- und Kabarettszene hervorgebracht hat. Und als der berlinischste unter all den bekannten Schauspielern, die man mit dem Etikett "Schnauze mit Herz" versah. Paul Graetz, Jahrgang 1890, war eine Berliner Institution. "Wenn du berlinisch brauchst - nimm Graetz!", heißt es in einem Tucholsky-Gedicht über den Mann, der in seiner Heimatstadt bald so populär war, daß selbst seriöse Kritiker von ihm zuweilen nur als dem "Paule" sprachen.
1933 floh Paul Graetz nach England und von dort aus 1935 weiter in die USA. In Hollywood wollte er sein Glück versuchen. Aber er fand sich in der Neuen Welt nur schwer zurecht. Er spielte zwar kleine Rollen in sogenannten B-Pictures, aber an eine Fortsetzung seiner Berliner Karriere war nicht zu denken. Am 16. Februar 1937 starb er - ganze 46 Jahre alt - im ungeliebten Exil.
Die CD-Box enthält ein 52-seitiges Booklet mit vielen Abbildungen und Texten, darunter zwei Briefen von Paul Graetz an Heinrich Mann und Volker Kühns Aufsatz "Paul Graetz - ein Stück Berlin".

Im Rahmen einer Matinee in der Berliner Akademie der Künste haben Volker Kühn und Wolfgang M. Schwiedrzik diese CD-Box der Öffentlichkeit vorgestellt, Katherina Lange und Robert Gallinowski trugen dabei Lieder und Texte aus dem Graetz-Repertoire vor.


PAUL GRAETZ: Heimweh nach Berlin, (Doppel-CD)
Edition Mnemosyne VS 2004

Diese CD ist Hörbuch des Monats April 2004. (Platz 1 der Bestenliste des Hessischen Rundfunks.)


Film "MARLENE DIETRICH - HER OWN SONG"

Hamburg (dpa) - Bisher unveröffentlichtes Material über Marlene Dietrich zeigt Regisseur David Riva in seinem Dokumentarfilm "Marlene Dietrich - Her Own Song". Als Enkel der 1992 gestorbenen Diva hat er einen Familienfilm gedreht, der die sachliche Atmosphäre einer Dokumentation hat, aber doch bei einigen Aussagen über die Dietrich sehr emotional und persönlich wirkt. Der Schwerpunkt liegt auf ihrem politischen Engagement während des Zweiten Weltkrieges in den USA wie auch nach dem Krieg in einigen europäischen Ländern währen ihrer Tourneen. Auch die Tatsache, dass diese Haltung in Deutschland nicht nur auf Gegenliebe stieß, wird behandelt.

Zu den Interview-Partnern, die in diesem Film zu Wort kommen, gehören Maria Riva, Burt Bacharach, Hildegard Knef, Volker Schlöndorff,
Thomas Langhoff und Volker Kühn.

weitere Informationen hier
Filmplakat hier

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