zum
200 Mal:
Das kunstseidene Mädchen
Renaissance-Theater Berlin (Bruckner-Foyer)
von Irmgard Keun
mit Katherina Lange
Regie: Volker Kühn
Nächste Vorstellung:
Freitag, 5. März 2010, 20 Uhr
"Katherina Lange
ist Doris", heißt es in einer Pressekritik, "sie springt,
lacht, singt Couplets, summt Schlagermelodien, tanzt,
wirft die Beine, umgarnt die Männer die imaginierten auf der Bühne
und jene im Parkett. Unsereins staunt, wie verwandlungssicher
die Aktrice von einer Pose in die andere springt."
Am 5. März 2010 wird Katherina Lange in dieser Rolle zum 200. Mal zu
sehen sein. Am Piano: Nikolai Orloff.

Noch
einmal Judy Winter als legendäre "Marlene"
Nachdem im
Januar 2006 nach 533 in aller Welt umjubelten Vorstellungen der letzte Vorhang
gefallen war, sah es so aus, als sei dieses Kapitel
endgültig abgeschlossen und für alle Zeiten Theatergeschichte. Doch
nun gab es im Juni ein Comeback, und das an dem Ort, von dem aus dieses
allseits hoch gelobte Bühnenspektakel mit Judy Winter vor mehr als 10 Jahren
seinen Anfang nahm. Die erfolgreiche Theater-Inszenierung "Marlene",
zu der Volker Kühn die deutschsprachige Bühnenfassung nach dem Original
von Pam Gems schrieb, wird demnächst weiterhin zu sehen sein.
Und zwar vom 29. Oktober bis 1. November 2009 im Berliner Renaissance-Theater
und
vom 11. bis 16. November 2009 im Hamburger Ernst Deutsch-Theater
Das Stück, das die schwierige Heimkehr der Marlene Dietrich nach Berlin zum Thema hat, brachte seiner Haupdarstellerin standing ovations, begeisterte Kritiken ("Marlene ist zurückgekehrt") und mehrere Publikumspreise ein (1998: Aufführung des Jahres, 1999 und 2000: Goldener Vorhang).
NEUSS in den Medien
Die Medien nehmen den 20.
Todestag des Berliner Kabarettisten Wolfgang Neuss zum Anlaß, an
diesen außergewöhnlichen
Satiriker zu erinnern.
Nachdem ihm Anfang Dezember bereits der RBB einen ganzen Gernsehabend gewidmet
hatte,
strahlte der Deutschlandfunk Köln im Februar 2009 Volker Kühns Feature
"Immer, wenn ick DRÜBEN sage, meine ick HIER"
aus. Es behandelt den einzigen Auftritt, den Neuss in Ostberlin hatte, als er
auf Einladung von Brechts Witwe Helene Weigel
im Januar 1965 mit seinem Programm "Das jüngste Gerücht"
in der Theaterkantine des "Berliner Ensemble" für einigen Aufruhr
sorgte.
Über seine Freundschaft und die gemeinsame Arbeit mit Neuss berichtet Kühn
auch in Rüdiger Daniels neuer Filmdokumentation
"NEUSS TESTAMENT", die soeben im Kino angelaufen ist und am 4. Mai
um 21 Uhr vom RBB im Fernsehen gezeigt wird.
Am 13. Mai strahlt der Deutschlandfunk Köln um 21.05 Uhr in seiner Reihe
"Querköpfe" ein Feature von Volker Kühn aus:
"Wolfgang Neuss Der Mann mit der Pauke". Auch der Bayerische
Rundfunk, der Westdeutsche Rundfunk, MDR Figaro
und das Kulturradio werden aus gegebenem Anlaß an Neuss erinnern.
Volker Kühns Neuss-Portrait, die Fernseh-Dokumentation "Ich lache
Tränen, heule Heiterkeit", wird am 6. Mai um 0.15 Uhr
über Bayern alpha zu sehen sein.
Medienberichte gab es kürzlich
auch im SPIEGEL, in der "HEUTE"-Sendung des ZDF und in WDR 5 über
Volker Kühns neue CD,
die sich auch hier aus gegebenem Anlaß einem aktuell-brisanten
Thema widmet:
"Hilfe!
Mein Geld ist weg!"
Sie enthält alte und neue Songs zur aktuellen Lage der knappen Kassen.

Bear Family Records BCD 16075 AH
Freitag, 11. September, 20 Uhr, Mutter Fourage, Chausseestr. 15 a
Es hat
ein Gott mich ausgekotzt
Lieder und Texte des Brettl-Dichters
Klabund
mit Katherina Lange, Barbara Schnitzler, Günter Barton und Volker
Kühn
Sein Pseudonym bastelte er aus zwei Begriffen zusammen, in denen er sich wiedererkannte
- Klabautermann und Vagabund.
Eigentlich hieß er Alfred Henschke, der junge zarte Dichter aus Crossen
an der Oder, der in den zwanziger Jahren als
"Harfenjulius" in aller Munde war. Katherina Lange, Barbara Schnitzler
und Günter Barton tragen einige von Klabunds
Liedern und Texten vor, am Piano begleitet Nikolai Orloff.
Das
im vergangenen Jahr auf den Berliner Jüdischen Kulturtagen aufgeführte
Programm
Zores haben wir genug
Gelächter am Abgrund - Kabarettistisches im Jüdischen Kulturbund
mit Katherina Lange, Barabara Ferun und Ilja Richter
Nikolai Orloff, Klavier und Dragan Radosavievich, Violine
Zusammenstellung und Regie: Volker Kühn
wird am 21. Oktober 2007 ab 19 Uhr noch einmal im neuen Jüdischen
Zentrum, München, St.-Jakobs-Platz 18,
im Rahmen einer Ausstellung gezeigt werden, die unter dem Titel "Transit
Amsterdam"das Schicksal deutscher Künstler
im Exil von 1933 bis 1945 zum Thema hat.
Der Abend bringt Ausschnitte aus den Programmen, die in den dreißiger
Jahren während der NS-Herrschaft von der
Berliner Kleinkunstbühne des Jüdischen Kulturbunds gebracht worden
waren und später auch in den Konzentrationslagern
gespielt wurden. Man brachte heitere Nummern, die die Wirklichkeit des trüben
Alltags verdrängen sollten und den Zuhörern
Mut und Zuversicht in schwerer Zeit vermittelten. Die meisten Kabarettisten
wurden später in Auschwitz ermordet.
So., 21. Oktober 2007,
11.00 Uhr
Deutesches Theater, Berlin
"Was
wir bereits gestorben glaubten, ist, hol's der Teufel, wieder da!
Musik und Lyrik gegen den Krieg
mit
Barbara Schnitzler, Holger Daemgen, Alexander Doering und der Emanuel Hauptmann-Band
LOCAL TIME
Eine Matinee aus Anlaß der Verleihung des Kurt Tucholsky-Preises 2007
an Lothar Kusche und Otto Köhler
Die Laudatio halten Gisela May und Gerhard Zwerenz
Zusammenstellung und Leitung: Volker Kühn
Eine gemeinsame Veranstaltung der Kurt Tucholsky-Gesellschaft und des Deutschen Theaters
"Das
war sein Milljöh"
nennt sich ein Hörbuch, das in diesen Tagen in der Edition "Berliner
Musenkinder" über Heinrich Zille und sein Berlin erscheint.
Es enthält ein Feature von Volker Kühn, das ein Porträt des unvergessenen
Berliner Zeichners, Malers, Fotografen und Schriftstellers liefert.
Die Mitwirkenden sind Walter Plathe, Günter Barton, Katherina Lange, Karl
Sturm und Laura Leyh.
Außerdem liest Walter Plathe Zilles berühmt-berüchtigten "Hurengespräche".
An dem Programm aus Lesung und Musik wirken mit: Walter Plathe, Angelika Mann,
Katherina Lange und Günter Barton.
Doppel-CD, Edition Musenkinder
HörBuch, duo-phon records 07 14 3, ISBN 978-3-937127-13-2
Preis der Deutschen Schallplattenkritik
Volker Kühns 12-teilige
CD-Box "Da machste was mit
100 Jahre Kabarett" (s.u.),
die bei Bear Family erschien, wurde kürzlich mit dem Vierteljahrespreis
der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
Die Juroren werteten diese Produktion "als eine der künstlerisch herausragenden
Veröffentlichungen des Tonträgermarktes"
und setzten sie auf ihre Bestenliste 3/2007.
Mit dem "Deutschen Hörbuchpreis 2007" ausgezeichnet!

H i t l e r u n d d i e K ü n s t l e r
MIT
DEN WÖLFEN GEHEULT
Von leichter Muse in schwerer Zeit Unterhaltung und Kabarett im Dritten
Reich
Hörbild
von Volker Kühn mit Judy Winter und Dietmar Schönherr
ist in der Kategorie "beste Information" mit dem "Deutschen Hörbuchpreis 2007" ausgezeichnet worden.
Volker Kühn untersucht
in seinem Hörbild die Rolle der Unterhaltung und des Kabaretts unterm Hakenkreuz
und informiert über
die Bedingungen,
unter denen sich die Nazis eine riesige, perfekt funktionierende Unterhaltungsmaschinerie
für ihre Ziele nutzbar machten.
Die Hörbuch-Produktion enthält Originalaufnahmen mit Zarah Leander,
Rosita Serrano, Heinz Rühmann, Marika Rökk, Johannes Heesters,
Lale Andersen, Claire Waldoff, Werner Finck und Brigitte Mira sowie
Ausschnitte aus Interviews, die Volker Kühn mit den Schlagerkomponisten
Michael Jary, Norbert Schultze, Willi Kollo und dem Kabarettisten Wolfgang
Neuss führte.
In der Begründung der
Jury heißt es: "Eine große Leistung, den Nationalsozialismus
auf diese Weise zu präsentieren: "Mit den Wölfen geheult"
stellt auf herausragende und differenzierte Weise eine Zeit dar, die aus heutiger
Sicht keinen Humor zulässt und wirft dabei einen kritischen Blick
auf Personen, die wir eigentlich in positiver Erinnerung haben. Hervorragend
umgesetzt.°
Die Preisübergabe an
Volker Kühn findet im Rahmen einer Galaveranstaltung am 18. März 2007
in Köln statt und wird
live von
Funk und Fernsehen übertragen.
Doppel-CD, Edition Berliner Musenkinder, duo-phon records
07 11 3
Als
Ergänzung zu Volker Kühns Kabarett-Bibliothek "Kleinkunststücke",
die in den neunziger Jahren in fünf Bänden im Verlag Rogner &
Bernhard
bei Zweitausendeins erschien, produziert Bear Family Records vorerst exklusiv
für die Büchergilde Gutenberg nun eine zwölf CDs umfassende
Audiothek
100 JAHRE KABARETT
mit
der Volker Kühn die hundertjährige Geschichte des deutschen Kabaretts
dokumentiert und kommentiert.
Die CD-Reihe, die von 1901 bis 2001 die wichtigsten Kabarettnummern enthält
und von Ernst von Wolzogen über Claire Waldoff, Blandine Ebinger,
Werner Finck, Wolfgang Neuss, Gerhard Polt, Dieter Hildebrandt bis zu Matthias
Beltz und Georg Schramm reicht, ist nun komplett erschienen.
http://www.buechergilde.de/SID_B94B9CDEA58A67B04DF17A2DE21DDA35/shop/detail.jsp?BestellNr=260021
http://www.bear-family.de/indexframes/index_deutsch.htm
Im Januar 2006 ist
in Berlin, Hamburg und anderswo Douglas Wolfspergers Dokumentarfilm
"War'n Sie schon mal in mich verliebt?"
in den Kinos angelaufen. Er spürt der Lebens- und Wirkungsgeschichte des
Schauspielers und Sängers Max Hansen nach, der in den zwanziger
und
dreißiger Jahren zu den bekanntesten Film- und Bühnendarstellern
zählte und auch zu den Stars der Berliner Kleinkunstszene gehörte.
Über ihn berichten auf der Leinwand seine drei Kinder, ferner Birgitte
Mira, Wolf Rothe und Volker Kühn.
http://www.gmfilms.de/
USA-Premiere
"TOTENTANZ" in Boston
Der Dokumentarfilm "Totentanz -Kabarett im KZ", den Volker Kühn
vor Jahren fürs Fernsehen gedreht hat und der seit einiger Zeit auch -
zusammen mit einer CD -
- als DVD bei der Edition Mnemosyne erschienen ist, wurde auf dem diesjährigen
"Jewish Film Festival" des National Center for Jewish Film an der
Brandeis University,
Waltham, Mass., USA, präsentiert. Der Film, der gegenwärtig auch im
Berliner Anne Frank-Zentrum im Rahmen der Ausstellung "Lachen im Dunkeln.
Amüsement im Lager Westerbork 1942-1945"zu sehen ist, behandelt die
Kleinkunst-Aktivitäten der Kabarettisten in den Konzentrationslagern zur
Zeit des
Zweiten Weltkriegs und bringt Interviews mit einigen der wenigen Zeitzeugen,
die den Holocaust überlebt haben, darunter Camilla Spira, Erwin
Geschonneck,
Nava Shan, Jetty Cantor, Liesl Hofer, Coco Schumann.
Weitere Info:
(www.jewishfilm.org)
Der amerikanische Regisseur
J. David Riva, ein Enkel Marlene Dietrichs, der vor einiger Zeit bereits
mit seiner Kino-Dokumentation
"Marlene
Dietrich - Her Own Song" und den darin erstmals gezeigten
Filmaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg ein unbekanntes Kapitel im Leben
seiner Großmutter aufblätterte, hat nun ein groß angelegtes
Buch mit dem Titel
"A Woman at War - Marlene Dietrich Remembered"
herausgebracht. Es ist bei Wayne State University Press, Detroit/USA erschienen
und enthält neben vielen bisher unbekannten Fotos Textbeiträge von
Maria Riva,
Hildegard Knef, Beate Klarsfeld, Thomas Langhoff, Volker Schlöndorff und
Volker Kühn.