
Die Ausstellung
"Erzwungenes
Finale - Ende der Vorstellung"
über die von den Nazis
aus Deutschland vertriebenen und ermordeten Bühnenkünstler
wird ab 3.
April 2013, 19 Uhr, im Deutschen Theater Berlin gezeigt.
Zur Eröffnung spricht Volker Kühn, der die Ausstellung zusammengestellt
und betextet hat.
Am
5. Februar 2013 wurde im Berliner Willy Brandt Haus, Stresemannstr. 28,
um 19.30 Uhr
eine
Ausstellung über die von den Nazis aus Deutschland vertriebenen und ermordeten
Bühnenkünstler eröffnet:
"Erzwungenes Finale - Ende der Vorstellung"
30
Bild-Biografien erinnern an die einst prominenten Schauspieler wie Elisabeth
Bergner, Therese Giehse, Tilla Durieux, Kurt Gerron,
Otto
Wallburg, Ernst Deutsch, Fritz Kortner, an Regisseure wie Max Reinhardt, Erwin
Piscator und Wolfgang Langhoff.
Anschließend wird die Ausstellung im Deutschen Theater Berlin gezeigt.
Zur Ausstellungseröffnung am 5. 2. gibt es ein Gespäch zwischen Lea
Rosh und Volker Kühn,
der die Ausstellung zusammengestellt und kommentiert hat.
Katherina Lange singt Lieder aus dem Ghetto.



Weiterführende Literatur:
Katalog
"ERZWUNGENES FINALE ENDE DER VORSTELLUNG" mit Volker
Kühns Texten der Ausstellung sowie der CD "Verklungene Stimmen"
und der DVD der TV-Dokumentation "Totentanz" von Volker
Kühn in der
Schriftenreihe des Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas
e.V.
Hans Veigl: VERBANNT,
VERBRANNT, VERGESSEN UND VERKANNT
600 Kurzbiographien zum Thema Verfolgung und Vertreibung österreichischer
Kabarett- und Kleinbühnenkünstler 1933-1945
zu erwerben über das Österreichische Kabarettarchiv (kabarettarchiv@aon.at
oder www.kabarettarchiv.at)
Im Rahmen der Ausstellung
Alle MESCHUGGE? Jüdischer Witz und Humor,
die gegenwärtig im
Jüdischen Museum Wien gezeigt wird, referiert Volker Kühn
im Begleitprogramm der Ausstellung
über das Schicksal jüdischer Kabarettisten während der NS-Zeit.
Donnerstag, 25. 4. 2013,
18.30 Uhr
Jüdisches
Museum Wien, Dorotheergasse 11
"Lachen im Angesicht des Todes Kabarett im KZ und im Exil"
Podiumsgespräch mit
Volker Kühn und Konstantin Kaiser
Moderation: Alfred
Stalzer
Wegen
des großen Erfolges und anhaltender Publikumsnachfrage bleibt Volker Kühns
"HELLO I'M JOHNNY CASH"
weiter im Spielplan
des Berliner Renaissance Theaters
Am 16. Mai 2013 erlebt
Volker Kühns Inszenierung dort ihre 150.
Vorstellung

Buch und Regie: Volker Kühn
Ein Mann ging seinen Weg
und blieb auf Kurs. Er war eine Legende schon zu Lebzeiten.
Ein Countrysänger, der alle Rekorde schlug. Er nannte sich The Man in Black.
Sein Leben
war eine Achterbahnfahrt zwischen Weltruhm und Drogenabsturz, religiösem
Eifer und Entzug.
Ein Künstlerdasein zwischen Himmel und Hölle. Wenn er zur Gitarre
griff und die Bühne
betrat, gab er sich zu erkennen: "Hello, I'm Johnny Cash". Als er
starb, trauerte die Musikwelt
weltweit. Nun steht er wieder auf. Mit Gunter Gabriel, dem Freund aus dem fernen
Deutschland,
wo alles begann. Der läßt den Unvergessenen wieder aufleben und bringt
ihn auf die Bühne zurück.
Nächste Vorstellungen:
im Renaissance Theater Berlin:
16., 17. und 19.
Mai 2013
5.,
7., 10. und 14. Juli 2013
Auch die Erfolgs-Tournee,
mit der im Frühjahr 2012 die Produktion "Hello, I'm Johnny Cash"in
großen Häusern zwischen Stuttgart, Köln und Bremen zu sehen
war, wird 2013 fortgesetzt.
Gunter Gabriel als Cash und Vasiliki Roussi als June Carter werden in folgenden
Städten gastieren:
Di., 5.3.2013
Wien
Mi.,
6.3.2013 Füssen
Do.,
7.3.2013 Wels
Fr.,
8.3.2013 Innsbruck
Sa.,
9.3.2013 Salzburg
Mi.,
13.3.2013 Dresden
Do.,
14.3.2013 Halle
Mi.,
20.3.2013 Göttingen
Do.,
21.3.2013 Gütersloh
Fr.,
22.3.2013 Wolfsburg
Sa.,
23.3.2013 Hagen
So.,
24.3.2013 Hannover
Mo.,
25.3.2013 Hannover
Sa.,
13.4.2013 Aurich
Sa.,
20.4.2013 Mainz
So.,
21.4.2013 Esslingen
Am 12.
Februar 2013 hat ein neues Stück von Volker Kühn
Premiere
im Berliner Schloßparktheater:
"So bin ich und so bleibe ich:
ZARAH"
Das Stück,
in dem unter der Regie des Autors Karin Pagmar in der Titelrolle spielt, erzählt
von der Künstlerin Zarah Leander und ihrem Leben.
Es zeigt den Star und seine Lieder, es erzählt von einer Karriere, die
Höhen und Tiefen kannte.
Es blickt hinter die Kulissen und gibt Einblick in eine Persönlichkeit,
die weiterlebt in den Liedern, die bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt
haben.
Die Rolle des jungen Pianisten spielt Nikolai Orloff.
nächste
Vorstellungen:
Mo., 25. März 2013 - 20.00 Uhr
Di., 16. April 2013 - 20.00 Uhr
Im Kleinen Theater am Südwestkorso hatte Mitte Februar die Kabarett-Revue
Schwarzer
Jahrmarkt
Eine Revue der Stunde Null
zum 100. Geburtstag von Günter Neumann in einer Neufassung von Volker Kühn Premiere.

Es singen und spielen Dorothea Breil, Katharina Koch, Barbara Felsenstein, Urs Werner Jaeggi, Boris Freytag, Sven Tjaben.
Regie: James Edward Lyons
Musikal. Ltg.: Ferdinand von Seebach
Ausstattung: Dietrich von Grebmer
Choreografie: Dominik Büttner
nächste Vorstellungen:
11., 12., 13.,
14. April 2013
9., 10., 11. 12., 29., 31. Mai 2013
12. März 2013, 20 Uhr, Deutsches Kabarettarchiv Mainz
Sterne
der Satire >> Heute Abend:
KURT TUCHOLSKY
Eine Retrospektive mit
Volker Kühn (Autor)
Katherina Lange (Gesang)
Horst Maria Merz (Piano, Gesang)
Um an ihn zu erinnern, um
seiner zu gedenken, braucht es keinen speziellen Anlass. Schon gar keine runden
Jahrestage.
Noch immer ist er
für das zeitkritische Kabarett allzeit präsent, richtungweisend und
quicklebendig, obwohl er nun schon
fast 80 Jahre in Schweden
begraben liegt. Gestorben auch an diesem seinem Vaterland, das ihm und vielen
anderen so viel
Schande machte, dass er sich er, der Meister der deutschen Sprache und
der Virtuose des scharfen Wortgefechts am Ende
angeekelt abwandte und nur noch schwieg.
Tucholsky war und ist einmalig und zugleich so vielseitig, wie man ihn wahrnehmen
kann: als Kurt Tucholsky und als Ignaz Wrobel,
als Peter Panter,
Kaspar Hauser und Theobald Tiger. Als zartbesaiteter Schilderer amouröser
Liebesgeschichten,
als polemisch formulierender Publizist, als scharf beobachtender Chronist der
Weimarer Republik, als kunstverständigen Kritiker,
als melancholischer Idealist oder als messerscharfer Satiriker, der die Kleinkunstszene
über ein Jahrzehnt lang mit seinen Texten
bereicherte, mit seinen Songs, mit Musik und Text, in dem er die Welt, in der
wir leben, immer genau auf den Punkt brachte.
Auf die Pointe sowieso. Die Satire müsse alles dürfen, lautet seine
Forderung. Und der Satiriker, so hat er mal
geschrieben, sei "ein gekränkter Idealist - er will die Welt gut haben,
sie ist schlecht, und nun rennt er gegen das Schlechte an."
In der Reihe "Sterne der Satire Heute abend
" wird Volker
Kühn am 12. März 2013 im Deutschen Kabarettarchiv
den Mann würdigen, ohne den das deutschsprachige Kabarett nicht wäre,
was es fast ein Jahrhundert lang war und noch immer ist.
Ihm zur Seite stehen Katherina Lange und Horst Maria Merz, die einige der bekanntesten
Chansons und Texte vortragen.
STERNE DER SATIRE >>Heute
Abend
ist eine Produktion des Deutschen Kabarettarchivs in Zusammenarbeit
mit Volker Kühn. Es wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung
für Kultur und Medien, der Stiftung Kultur
für Rheinland-Pfalz und der Stadt Mainz. www.kabarett.de
Stern
der Satire für GEORG KREISLER

Eine Retrospektive mit
Volker Kühn (Autor)
Walter Renneisen (Sprecher)
Horst Maria Merz (Gesang, Piano)
22. November 2012, Archebühne
im Deutschen Kabarettarchiv
Beginn: 20 Uhr, Einlass: ab 19 Uhr
Eintritt: 10 Euro
Reservierung: 06131 - 14 47 30
Email: archiv@kabarett.de
für das Veranstaltungsblatt hier klicken
Hellsichtig und vorausschauend
war er immer, der Vater der rabenschwarzen Ever-Blacks.
Nicht nur was ihn und seine Welt betraf, die ihn umgab. Da
diese nun mal ist, wie sie ist,
waren das nicht immer nur rosarote und himmelblaue Botschaften, die er zu verkünden
hatte.
Und weil der Überbringer solcher ungemütlichen Gewissheiten gern mit
der schlechten Nachricht
selbst verwechselt wird, wurde er oft angefeindet. Was ihm indes zur Quelle
gesteigerter Kreativität geriet.
Denn er schlug zurück. Am Klavier. Mit immer neuen Unfreundlichkeiten.
Wie sie der Wahrheit
am nächsten kommen. Als Dichter, als Komponist, als Sänger. Heiter,
geistreich, witzig.
In Memoriam Georg Kreisler, an seinem ersten Todestag, dem 22. November 2012,
will das
Deutsche Kabarettarchiv an diesen Grosmeister der Kleinkunst erinnern, ihn mit
einem Abend
ehren, der zugleich Auftakt zu einer neuen Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit
mit dem
SWR sein soll. Volker Kühn wird diese Wurdigung von Georg Kreisler vornehmen,
unterstützt
von Walter Renneisen, der sich als Schauspieler und Sprecher der Sterne der
Satire zur Verfügung
stellt. Wie schon in der SWR HörBar werden auch O-Töne einspielt.
Last but not least kommen Kreislers
unsterbliche Lieder an diesem Abend originell zu Gehör:
Horst Maria Merz, bekannt als musikalischer Leiter und Begleiter der Berlin
Comedian Harmonists,
sitzt am Piano und musiziert ganz im Sinne Kreislers, denn er lässt ahnen,
dass hier einer eher gehört,
als umarmt werden will. Der gebürtige Frankfurter bringt mit seiner Interpretation
zudem das Kunststück fertig,
dem Austro-Kabarettisten jene Sprachgrenze aufzubrechen, die nördlich der
Main-Linie hie und da das
tiefere Verständnis fur die unbotmäßigen schwarzen Lieder des
Wieners versagt.
STERNE DER SATIRE Heute Abend... ist eine Gemeinschaftsproduktion von Volker
Kühn,
SWR2 und dem Deutschen Kabarettarchiv. Es wird gefördert vom Beauftragten
der Bundesregierung
fur Kultur und Medien, der Stiftung Kultur fur Rheinland-Pfalz und der Stadt
Mainz.
www.kabarett.de
Stern der Satire für Marlene

Am 6. Mai 2012, dem
Tag, an dem vor 20 Jahren Marlene Dietrich in Paris gestorben ist, bekommt der
aus
Berlin stammende Weltstar in Mainz einen
Stern der Satire. Aus diesem Anlass findet im Deutschen
Kabarettarchiv in Mainz eine Marlene-Matinee statt, die als 40. SWR-HörBar
vom Südwestrundfunk aufgezeichnet
wird. Moderator Thomas Koch führt durch das Programm, in dem Ulrike Neradt,
begleitet von Jürgen Streck am
Klavier, Marlenes Lieder singt. Die Laudatio hält Volker Kühn.
Im Anschluss daran wird der Satire-Stern auf dem
Romano-Guardini-Platz enthüllt.
25.
10. 2011:
Enthüllung einer Berliner Gedenktafel am
TdW
Mit einer Berliner Gedenktafel soll an die
1921 von der Schauspielerin Trude Hesterberg in den Kellerräumen des Theater
des Westens gegründete "Wilde Bühne"
und das 10 Jahre später am gleichen Ort von Friedrich Hollaender betriebene
"Tingel-Tangel" erinnert werden.
Damit wird dieser Ort als Geburtsstätte des deutschen literarisch-politischen
Kabaretts dokumentiert.
Die Enthüllung der Tafel findet in einer kleinen Feierstunde
am
Dienstag, dem 25. Oktober 2011 um 10.30 Uhr im Stage Theater
des Westens, Kantstr. 12, statt.
Volker Kühn wird die Laudatio halten und auf die Bedeutung des Kabaretts
eingehen, das vor 90 Jahren wegweisende Impulse gegeben hat.
Katherina Lange wird aus diesem Anlaß einige Chansons der zwanziger
Jahre vortragen.
25. 10.
2011:
50 Jahre Deutsches Kabarettarchiv
Das Deutsche Kabarettarchiv, 1961 von Reinhard Hippen in Mainz als Privatsammlung
gegründet, wird im Oktober 50 Jahre alt.
Aus diesem Anlaß findet am 25. Oktober 2011, 20 Uhr, in Mainz eine öffentliche
"HÖRBAR"-Veranstaltung mit Klaus Peter Schreiner, Volker Kühn
und Jürgen Kessler statt,
zu der das Archiv sowie die Stiftung Lesen und der SWR2 einladen. Walter Schumacher
und Thomas Koch moderieren das Programm.
28.
11. 2011:
Günter Neumann in der Akademie der Künste
"Schlag nach bei Neumann"
nennt sich ein Abend, auf dem Volker Kühn am
Montag, 28. November, um 20 Uhr,
seine neue Doppel-CD in der Berliner Akademie der Künste,
Hanseatenweg 10,
vorstellen wird. Dabei geht es vor allem um die Kabarett-Songs und Chansons
des einstigen "Insulaner"-Chefs.
Neben Anmerkungen zu Leben und Werk des Berliner Kabarettisten werden auch seine
bekanntesten Lieder vorgetragen.
Zu den Mitwirkenden des Programms gehören Katherina Lange, Ilja Richter
und Franziska Troegner. Jürgen Beyer begleitet am Piano.
Katherina
Lange und Walter Plathe plündern weiterhin Tuchos Beziehungskiste:
"Fisch sucht Angel oder
die im Bett hat immer recht"

Das Leben ist eins der schwersten.
Und erst die Liebe! Ganz zu schweigen von dem Versuch, miteinander klar zu kommen.
ER und SIE sind nun mal Wesen von unterschiedlichen Sternen, sind aus verschiedenem
Holz.
Hinten noch einigermaßen ähnlich, vorn grundverschieden. Paßt
das zusammen? Kommt zusammen, was offensichtlich nicht zusammengehört?
Und wenn, für wie lange? Oder gilt viel mehr: Gleich und gleich gesellt
sich gern?
Auf der Suche nach Antworten auf diese grundsätzlichen, lebenswichtigen
Fragen haben wir die Weltliteratur durchforstet.
Das Ergebnis ist erstaunlich:
Alles, was da an Statements, Liedern, Szenen, Songs, Dialogen und Alleingängen
zusammenkam,
stammt von einem Autor, der wußte, wovon er sprach, wenn er zu dem Schlußkommt:
"Laßdie Liebe aus dem Spiel, wenn du liebst!" Denn: Wer mehr
liebt, der muß mehr leiden.
Sein Todestag jährte
sich kürzlich zum 75. Male Kurt Tucholsky alias Theobald Tiger,
Peter Panter, Ignaz Wrobel, Kaspar Hauser.
Aus seinen Liedern, Szenen, Glossen und Dialogen hat Volker Kühn ein Stück
montiert, das anläßlich von Tucholskys 75. Todestag
mit Katherina Lange und Walter Plathe erstmals auf die Bühne gebracht wurde.
Die CD zu diesem Stück: s.u.
Neue CD-Veröffentlichungen
Doppel-CD
"Fisch sucht
Angel"
oder
die im Bett hat immer recht"
Katheriana Lange und Walter Plathe plündern Tuchos Beziehungskiste
Buch und Regie: Volker Kühn
CD-Edition
Berliner Musenkinder spezial, duo-phon records 06 45 3
Doppel-CD
Käsebier erobert den Kurfürstendamm
der Bestseller-Roman (1931) von Gabriele
Tergit
Hörbuchfassung:
Volker Kühn
CD-Edition
Berliner Musenkinder Hörbuch, duo-phon records 07 18 3
Der Dingsda
Ein Wort-Jazz-Treff
von Volker Kühn
mit Robert Seibert und der Roland Schneider Combo
Wenn das gesprochene
Wort auf Musik trifft, entsteht aus dem Zusammenklang etwas Neues
im besten Fall etwas Absurdes, Ungewohntes, Komisches, Skurriles, Originelles,
Überraschendes, Unvorhersehbares.
Sprecher: Robert
Seibert
Texte:
Volker Kühn
Musik:
Roland Schneider
Regie:
Volker Kühn
Eine Produktion des Hessischen Rundfunks (1971/72)
CD-Edition Berliner Musenkinder Hörbuch, duo-phon records unter der Bestellnummer 07 20 3.
Frühere Veranstaltungen:
Mendelssohn-Remise,
Jägerstraße 51, 10117 Berlin
Donnerstag,
14. April 2011
Erich
Lowinskys Kabarett
Die Namenlosen

VAGANTEN
BÜHNE, Kantstr. 12a, 10623 Berlin - 28. April 2011
URAUFFÜHRUNG
"DA HAM WIR DEN SALAT"
-
VOM ZICKENKRIEG HINTER DEN KULISSEN
mit KATHERINA LANGE und ANNA BÖTTCHER
Weitere Vorstellungen: 29. + 30. April, 3. + 4. Mai

Foto: Marie-Lou Sellem
Mach mir den Spargel !
Wenn sich im Theater Abend
für Abend der Vorhang teilt und die Schweinwerfer zu glühen beginnen,
fällt Licht auf eine Wirklichkeit ganz besonderer
Art.
Da werden schon mal lammfromme Gemüter zu Hyänen und manches Heißblut
zum zartbesaiteten Seelchen. Ganz anders als im richtigen Leben.
Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, wünschte schon Schiller das "Große
aller Zeiten" zu sehen und kam zu dem Schluß: Ernst ist das Leben
und heiter die Kunst.
Und wenn nicht? Wenn das Heitere auf der Strecke bleibt, weil der Klamauk die
Oberhand zu gewinnen droht?
Kathy und Anni, die beiden Kleindarstellerinnen, die jeden Billigjob annehmen
müssen, um ihr Überleben zu sichern, haben nicht die Qual der Wahl,
wenn es um die Rollen geht, in die sie da schlüpfen müssen, damit
die Kasse stimmt. So finden sie sich plötzlich in einer besseren Besenkammer
wieder, die als Garderobe dient, in der die beiden ihrem großen Auftritt
entgegenfiebern - als Tomate und Spargel auf dem Messetand der "Grünen
Woche".
Das kollegiale Geplänkel zwischen den beiden ufert rasch - da ist man sich
selbst die Nächste - zum ausgewachsenen Weiberzoff hinter den Kulissen
aus:
Wer darf die Tomate geben und wer muß den Spargel mimen? Und wie legt
man die Rollen an? Vorder-, schwach-, flach- oder hintersinnig?
Trägt man dick auf oder unterspielt man das magere Textangebot? Wo hört
die Kunst auf und fängt der Werbespot an?
Während die eine noch immer vom Gretchen, der Desdemona oder dem Käthchen
träumt, hat die andere sich längst von ihren Wunschrollen verabschiedet
und im Clownskostüm übergewichtige Kinder zum Verzehr von Fastfood-Produkten
animiert. Und was tut man, wenn ein Fernsehangebot winkt, das zwar mehrere Drehtage
verspricht, aber nur eine Rolle als mausetote Leiche zu bieten hat? Regisseur
Volker Kühn hat das Stück mit Katherina Lange und Anna Böttcher
entwickelt und ihnen diesen höchstvergnüglichen Zickenkrieg in der
Künstlergarderobe auf den Leib geschrieben.

Freitag, 8. Oktober 2010, 20 Uhr · Akademie der Künste Berlin, Hanseatenweg, Studiofoyer
Robert
Gilbert
"Meckern ist wichtig - nett sein kann
jeder"
Er gilt als einer der letzten
modernen Bänkelsänger und als unbestechlicher Chronist seiner Epoche:
Robert Gilbert.
Viele seiner Songs
gaben der Zeit, in der sie entstanden, Rhythmus und Sprache. Seine "Ervolkslieder"
wurden zu Evergreens
und sind bis heute populär geblieben, so "Das gibt's nur einmal, das
kommt nicht wieder" oder "Ein Freund, ein guter
Freund". Später schrieb er deutsche Fassungen für Musical-Erfolge
wie "My Fair Lady" und "Cabaret". Wichtiger
waren ihm aber die Verse, mit denen er sich immer wieder einmischte, sozial
engagierte Songs wie das "Stempellied"
oder die verletzlichen Zeilen aus den Jahren des Exils.
Volker Kühn skizziert Leben und Werk des Mannes, in dem Hannah Arendt einen
direkten Nachfahr Heinrich Heines sah.
Gilberts Motto "Meckern ist wichtig - nett sein kann jeder" ist zugleich
der Titel einer Doppel-CD mit historischen Aufnahmen,
die hier erstmals vorgestellt wird.
Mit Volker Kühn, Katherina
Lange, Ilja Richter, Cathlen Gawlich
Am Piano Nikolai Orloff
Eine Veranstaltung der Berliner
Akademie der Künste mit freundlicher
Unterstützung der Günter Neumann-Stiftung
bereits
200 mal:
Das kunstseidene Mädchen
Renaissance-Theater Berlin (Bruckner-Foyer)
von Irmgard Keun
mit Katherina Lange
Regie: Volker Kühn
Nächste Vorstellung:
"Katherina Lange
ist Doris", heißt es in einer Pressekritik, "sie springt,
lacht, singt Couplets, summt Schlagermelodien, tanzt,
wirft die Beine, umgarnt die Männer die imaginierten auf der Bühne
und jene im Parkett. Unsereins staunt, wie verwandlungssicher
die Aktrice von einer Pose in die andere springt."
Am 5. März 2010 wird Katherina Lange in dieser Rolle zum 200. Mal zu
sehen sein. Am Piano: Nikolai Orloff.

NEUSS in den Medien
Die Medien nehmen den 20.
Todestag des Berliner Kabarettisten Wolfgang Neuss zum Anlaß, an
diesen außergewöhnlichen
Satiriker zu erinnern.
Nachdem ihm Anfang Dezember bereits der RBB einen ganzen Gernsehabend gewidmet
hatte,
strahlte der Deutschlandfunk Köln im Februar 2009 Volker Kühns Feature
"Immer, wenn ick DRÜBEN sage, meine ick HIER"
aus. Es behandelt den einzigen Auftritt, den Neuss in Ostberlin hatte, als er
auf Einladung von Brechts Witwe Helene Weigel
im Januar 1965 mit seinem Programm "Das jüngste Gerücht"
in der Theaterkantine des "Berliner Ensemble" für einigen Aufruhr
sorgte.
Über seine Freundschaft und die gemeinsame Arbeit mit Neuss berichtet Kühn
auch in Rüdiger Daniels neuer Filmdokumentation
"NEUSS TESTAMENT", die soeben im Kino angelaufen ist und am 4. Mai
um 21 Uhr vom RBB im Fernsehen gezeigt wird.
Am 13. Mai strahlt der Deutschlandfunk Köln um 21.05 Uhr in seiner Reihe
"Querköpfe" ein Feature von Volker Kühn aus:
"Wolfgang Neuss Der Mann mit der Pauke". Auch der Bayerische
Rundfunk, der Westdeutsche Rundfunk, MDR Figaro
und das Kulturradio werden aus gegebenem Anlaß an Neuss erinnern.
Volker Kühns Neuss-Portrait, die Fernseh-Dokumentation "Ich lache
Tränen, heule Heiterkeit", wird am 6. Mai um 0.15 Uhr
über Bayern alpha zu sehen sein.
Medienberichte gab es kürzlich
auch im SPIEGEL, in der "HEUTE"-Sendung des ZDF und in WDR 5 über
Volker Kühns neue CD,
die sich auch hier aus gegebenem Anlaß einem aktuell-brisanten
Thema widmet:
"Hilfe!
Mein Geld ist weg!"
Sie enthält alte und neue Songs zur aktuellen Lage der knappen Kassen.

Bear Family Records BCD 16075 AH
Freitag, 11. September, 20 Uhr, Mutter Fourage, Chausseestr. 15 a
Es hat
ein Gott mich ausgekotzt
Lieder und Texte des Brettl-Dichters
Klabund
mit Katherina Lange, Barbara Schnitzler, Günter Barton und Volker
Kühn
Sein Pseudonym bastelte er aus zwei Begriffen zusammen, in denen er sich wiedererkannte
- Klabautermann und Vagabund.
Eigentlich hieß er Alfred Henschke, der junge zarte Dichter aus Crossen
an der Oder, der in den zwanziger Jahren als
"Harfenjulius" in aller Munde war. Katherina Lange, Barbara Schnitzler
und Günter Barton tragen einige von Klabunds
Liedern und Texten vor, am Piano begleitet Nikolai Orloff.
Das
im vergangenen Jahr auf den Berliner Jüdischen Kulturtagen aufgeführte
Programm
Zores haben wir genug
Gelächter am Abgrund - Kabarettistisches im Jüdischen Kulturbund
mit Katherina Lange, Barabara Ferun und Ilja Richter
Nikolai Orloff, Klavier und Dragan Radosavievich, Violine
Zusammenstellung und Regie: Volker Kühn
wird am 21. Oktober 2007 ab 19 Uhr noch einmal im neuen Jüdischen
Zentrum, München, St.-Jakobs-Platz 18,
im Rahmen einer Ausstellung gezeigt werden, die unter dem Titel "Transit
Amsterdam"das Schicksal deutscher Künstler
im Exil von 1933 bis 1945 zum Thema hat.
Der Abend bringt Ausschnitte aus den Programmen, die in den dreißiger
Jahren während der NS-Herrschaft von der
Berliner Kleinkunstbühne des Jüdischen Kulturbunds gebracht worden
waren und später auch in den Konzentrationslagern
gespielt wurden. Man brachte heitere Nummern, die die Wirklichkeit des trüben
Alltags verdrängen sollten und den Zuhörern
Mut und Zuversicht in schwerer Zeit vermittelten. Die meisten Kabarettisten
wurden später in Auschwitz ermordet.
So., 21. Oktober 2007,
11.00 Uhr
Deutesches Theater, Berlin
"Was
wir bereits gestorben glaubten, ist, hol's der Teufel, wieder da!
Musik und Lyrik gegen den Krieg
mit
Barbara Schnitzler, Holger Daemgen, Alexander Doering und der Emanuel Hauptmann-Band
LOCAL TIME
Eine Matinee aus Anlaß der Verleihung des Kurt Tucholsky-Preises 2007
an Lothar Kusche und Otto Köhler
Die Laudatio halten Gisela May und Gerhard Zwerenz
Zusammenstellung und Leitung: Volker Kühn
Eine gemeinsame Veranstaltung der Kurt Tucholsky-Gesellschaft und des Deutschen Theaters
"Das
war sein Milljöh"
nennt sich ein Hörbuch, das in diesen Tagen in der Edition "Berliner
Musenkinder" über Heinrich Zille und sein Berlin erscheint.
Es enthält ein Feature von Volker Kühn, das ein Porträt des unvergessenen
Berliner Zeichners, Malers, Fotografen und Schriftstellers liefert.
Die Mitwirkenden sind Walter Plathe, Günter Barton, Katherina Lange, Karl
Sturm und Laura Leyh.
Außerdem liest Walter Plathe Zilles berühmt-berüchtigten "Hurengespräche".
An dem Programm aus Lesung und Musik wirken mit: Walter Plathe, Angelika Mann,
Katherina Lange und Günter Barton.
Doppel-CD, Edition Musenkinder
HörBuch, duo-phon records 07 14 3, ISBN 978-3-937127-13-2
Preis der Deutschen Schallplattenkritik
Volker Kühns 12-teilige
CD-Box "Da machste was mit
100 Jahre Kabarett" (s.u.),
die bei Bear Family erschien, wurde kürzlich mit dem Vierteljahrespreis
der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
Die Juroren werteten diese Produktion "als eine der künstlerisch herausragenden
Veröffentlichungen des Tonträgermarktes"
und setzten sie auf ihre Bestenliste 3/2007.
Mit dem "Deutschen Hörbuchpreis 2007" ausgezeichnet!

H i t l e r u n d d i e K ü n s t l e r
MIT
DEN WÖLFEN GEHEULT
Von leichter Muse in schwerer Zeit Unterhaltung und Kabarett im Dritten
Reich
Hörbild
von Volker Kühn mit Judy Winter und Dietmar Schönherr
ist in der Kategorie "beste Information" mit dem "Deutschen Hörbuchpreis 2007" ausgezeichnet worden.
Volker Kühn untersucht
in seinem Hörbild die Rolle der Unterhaltung und des Kabaretts unterm Hakenkreuz
und informiert über
die Bedingungen,
unter denen sich die Nazis eine riesige, perfekt funktionierende Unterhaltungsmaschinerie
für ihre Ziele nutzbar machten.
Die Hörbuch-Produktion enthält Originalaufnahmen mit Zarah Leander,
Rosita Serrano, Heinz Rühmann, Marika Rökk, Johannes Heesters,
Lale Andersen, Claire Waldoff, Werner Finck und Brigitte Mira sowie
Ausschnitte aus Interviews, die Volker Kühn mit den Schlagerkomponisten
Michael Jary, Norbert Schultze, Willi Kollo und dem Kabarettisten Wolfgang
Neuss führte.
In der Begründung der
Jury heißt es: "Eine große Leistung, den Nationalsozialismus
auf diese Weise zu präsentieren: "Mit den Wölfen geheult"
stellt auf herausragende und differenzierte Weise eine Zeit dar, die aus heutiger
Sicht keinen Humor zulässt und wirft dabei einen kritischen Blick
auf Personen, die wir eigentlich in positiver Erinnerung haben. Hervorragend
umgesetzt.°
Die Preisübergabe an
Volker Kühn findet im Rahmen einer Galaveranstaltung am 18. März 2007
in Köln statt und wird
live von
Funk und Fernsehen übertragen.
Doppel-CD, Edition Berliner Musenkinder, duo-phon records
07 11 3
Als
Ergänzung zu Volker Kühns Kabarett-Bibliothek "Kleinkunststücke",
die in den neunziger Jahren in fünf Bänden im Verlag Rogner &
Bernhard
bei Zweitausendeins erschien, produziert Bear Family Records vorerst exklusiv
für die Büchergilde Gutenberg nun eine zwölf CDs umfassende
Audiothek
100 JAHRE KABARETT
mit
der Volker Kühn die hundertjährige Geschichte des deutschen Kabaretts
dokumentiert und kommentiert.
Die CD-Reihe, die von 1901 bis 2001 die wichtigsten Kabarettnummern enthält
und von Ernst von Wolzogen über Claire Waldoff, Blandine Ebinger,
Werner Finck, Wolfgang Neuss, Gerhard Polt, Dieter Hildebrandt bis zu Matthias
Beltz und Georg Schramm reicht, ist nun komplett erschienen.
http://www.buechergilde.de/SID_B94B9CDEA58A67B04DF17A2DE21DDA35/shop/detail.jsp?BestellNr=260021
http://www.bear-family.de/indexframes/index_deutsch.htm
Im Januar 2006 ist
in Berlin, Hamburg und anderswo Douglas Wolfspergers Dokumentarfilm
"War'n Sie schon mal in mich verliebt?"
in den Kinos angelaufen. Er spürt der Lebens- und Wirkungsgeschichte des
Schauspielers und Sängers Max Hansen nach, der in den zwanziger
und
dreißiger Jahren zu den bekanntesten Film- und Bühnendarstellern
zählte und auch zu den Stars der Berliner Kleinkunstszene gehörte.
Über ihn berichten auf der Leinwand seine drei Kinder, ferner Birgitte
Mira, Wolf Rothe und Volker Kühn.
http://www.gmfilms.de/
USA-Premiere
"TOTENTANZ" in Boston
Der Dokumentarfilm "Totentanz -Kabarett im KZ", den Volker Kühn
vor Jahren fürs Fernsehen gedreht hat und der seit einiger Zeit auch -
zusammen mit einer CD -
- als DVD bei der Edition Mnemosyne erschienen ist, wurde auf dem diesjährigen
"Jewish Film Festival" des National Center for Jewish Film an der
Brandeis University,
Waltham, Mass., USA, präsentiert. Der Film, der gegenwärtig auch im
Berliner Anne Frank-Zentrum im Rahmen der Ausstellung "Lachen im Dunkeln.
Amüsement im Lager Westerbork 1942-1945"zu sehen ist, behandelt die
Kleinkunst-Aktivitäten der Kabarettisten in den Konzentrationslagern zur
Zeit des
Zweiten Weltkriegs und bringt Interviews mit einigen der wenigen Zeitzeugen,
die den Holocaust überlebt haben, darunter Camilla Spira, Erwin
Geschonneck,
Nava Shan, Jetty Cantor, Liesl Hofer, Coco Schumann.
Weitere Info:
(www.jewishfilm.org)
Der amerikanische Regisseur
J. David Riva, ein Enkel Marlene Dietrichs, der vor einiger Zeit bereits
mit seiner Kino-Dokumentation
"Marlene
Dietrich - Her Own Song" und den darin erstmals gezeigten
Filmaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg ein unbekanntes Kapitel im Leben
seiner Großmutter aufblätterte, hat nun ein groß angelegtes
Buch mit dem Titel
"A Woman at War - Marlene Dietrich Remembered"
herausgebracht. Es ist bei Wayne State University Press, Detroit/USA erschienen
und enthält neben vielen bisher unbekannten Fotos Textbeiträge von
Maria Riva,
Hildegard Knef, Beate Klarsfeld, Thomas Langhoff, Volker Schlöndorff und
Volker Kühn.
Noch
einmal Judy Winter als legendäre "Marlene"
Nachdem
im Januar 2006 nach 533 in aller Welt umjubelten Vorstellungen der letzte Vorhang
gefallen war, sah es so aus,
als sei dieses Kapitel endgültig abgeschlossen und für alle Zeiten
Theatergeschichte.
Doch dann gab es immer mal wieder ein Comeback, und das an dem Ort,
von dem aus dieses allseits hoch gelobte Bühnenspektakel mit Judy Winter
1998 seinen Anfang nahm.
Die erfolgreiche Theater-Inszenierung "Marlene", zu der Volker Kühn
die deutschsprachige Bühnenfassung
nach dem Original von Pam Gems schrieb, wird demnächst wiederum zu sehen
sein.
Vom 17. bis 20. März 2011 im Berliner Renaissance-Theater
und vom 7. bis 12. November 2011 im Hamburger Ernst Deutsch-Theater.
Das
Stück, das die schwierige Heimkehr der Marlene Dietrich nach Berlin zum
Thema hat, brachte seiner Haupdarstellerin standing ovations,
begeisterte Kritiken ("Marlene ist zurückgekehrt") und
mehrere Publikumspreise ein (1998: Aufführung des Jahres, 1999 und 2000:
Goldener Vorhang).