Ein großes Herz hat aufgehört zu schlagen...

Mit Betroffenheit und tiefem Mitgefühl müssen wir mitteilen, daß Volker Kühn in der Nacht zum Sonntag, den 20. September 2015 im 81. Lebensjahr seiner Krankheit erlegen ist und seine Seele die große Reise angetreten hat.
Wir behalten ihn in dankbarer Erinnerung als einen schöpferischen Menschen, der viele, viele positive Spuren hinterlassen hat.

Seiner Lebensgefährtin Katherina und seiner Familie gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.

 



Foto und Collage: Hans-Jörg Schirmbeck


    


Noch einmal Judy Winter als legendäre "Marlene"
Nachdem im Januar 2006 nach 533 in aller Welt umjubelten Vorstellungen der letzte Vorhang gefallen war,
sah es so aus, als sei dieses Kapitel endgültig abgeschlossen und für alle Zeiten Theatergeschichte.
Doch dann gab es immer mal wieder ein Comeback, und das an dem Ort, von dem aus dieses allseits
hoch gelobte Bühnenspektakel mit Judy Winter 1998 seinen Anfang nahm.
Die erfolgreiche Theater-Inszenierung "Marlene", zu der Volker Kühn die deutschsprachige Bühnenfassung
nach dem Original von Pam Gems schrieb, wird demnächst wiederum zu sehen sein.

Vom 25.12. 2014 bis 31.12. 2014 und am 3. und 4. 1. 2015.
Im Berliner Renaissance-Theater.

Sie erhielt beisterte Kritiken ("Marlene ist zurückgekehrt") und bekam mehrere Publikumspreise (1998: Aufführung des Jahres, 1999 und 2000: Goldener Vorhang)!!!

 


Wegen des großen Erfolges und anhaltender Publikumsnachfrage bleibt Volker Kühns
"HELLO I'M JOHNNY CASH"

weiter im Spielplan des Berliner Renaissance Theaters

Am 16. Mai 2013 erlebt Volker Kühns Inszenierung dort ihre 150. Vorstellung

Plakat Hello I'm Johnny Cash

Buch und Regie: Volker Kühn

Ein Mann ging seinen Weg und blieb auf Kurs. Er war eine Legende schon zu Lebzeiten.
Ein Countrysänger, der alle Rekorde schlug. Er nannte sich The Man in Black. Sein Leben
war eine Achterbahnfahrt zwischen Weltruhm und Drogenabsturz, religiösem Eifer und Entzug.
Ein Künstlerdasein zwischen Himmel und Hölle. Wenn er zur Gitarre griff und die Bühne
betrat, gab er sich zu erkennen: "Hello, I'm Johnny Cash". Als er starb, trauerte die Musikwelt
weltweit. Nun steht er wieder auf. Mit Gunter Gabriel, dem Freund aus dem fernen Deutschland,
wo alles begann. Der läßt den Unvergessenen wieder aufleben und bringt ihn auf die Bühne zurück.

Nächste Vorstellungen:

im Renaissance Theater Berlin:

15.09.2014 - 16.09.2014 und 09.10.2014 - 10.10.2014
Gunter Gabriel als "The Man in Black" und Helen Schneider (15. & 16.9. 2014) / Vasiliki Roussi (09. &10.10. 2014) als June Carter

Auch die Erfolgs-Tournee, mit der im Frühjahr 2012 die Produktion "Hello, I'm Johnny Cash"in
großen Häusern zwischen Stuttgart, Köln und Bremen zu sehen war, wurde 2013 fortgesetzt.
Gunter Gabriel als Cash und Vasiliki Roussi als June Carter gastierten in folgenden Städten:

Di., 5.3.2013 – Wien
Mi., 6.3.2013 –Füssen
Do., 7.3.2013 – Wels
Fr., 8.3.2013 – Innsbruck
Sa., 9.3.2013 – Salzburg
Mi., 13.3.2013 – Dresden
Do., 14.3.2013 – Halle
Mi., 20.3.2013 – Göttingen
Do., 21.3.2013 – Gütersloh
Fr., 22.3.2013 – Wolfsburg
Sa., 23.3.2013 – Hagen
So., 24.3.2013 – Hannover
Mo., 25.3.2013 – Hannover
Sa., 13.4.2013 – Aurich
Sa., 20.4.2013 – Mainz
So., 21.4.2013 – Esslingen

 


 





Die Ausstellung

"Erzwungenes Finale - Ende der Vorstellung"

über die von den Nazis aus Deutschland vertriebenen und ermordeten Bühnenkünstler
wird ab 3. April 2013, 19 Uhr, im Deutschen Theater Berlin gezeigt.
Zur Eröffnung spricht Volker Kühn, der die Ausstellung zusammengestellt und betextet hat.

 

Am 5. Februar 2013 wurde im Berliner Willy Brandt Haus, Stresemannstr. 28, um 19.30 Uhr
eine Ausstellung über die von den Nazis aus Deutschland vertriebenen und ermordeten Bühnenkünstler eröffnet:

"Erzwungenes Finale - Ende der Vorstellung"

30 Bild-Biografien erinnern an die einst prominenten Schauspieler wie Elisabeth Bergner, Therese Giehse, Tilla Durieux, Kurt Gerron,
Otto Wallburg, Ernst Deutsch, Fritz Kortner, an Regisseure wie Max Reinhardt, Erwin Piscator und Wolfgang Langhoff.
Anschließend wird die Ausstellung im Deutschen Theater Berlin gezeigt.
Zur Ausstellungseröffnung am 5. 2. gibt es ein Gespäch zwischen Lea Rosh und Volker Kühn,
der die Ausstellung zusammengestellt und kommentiert hat.
Katherina Lange singt Lieder aus dem Ghetto.

Erzwungenes Finale, Programmheft Titelseite

Erzwungenes Finale, Programmheft , Innenseite 1

Erzwungenes Finale, Programmheft , Innenseite 2


Weiterführende Literatur:

Katalog "ERZWUNGENES FINALE – ENDE DER VORSTELLUNG" mit Volker Kühns Texten der Ausstellung sowie der CD "Verklungene Stimmen"
und der DVD der TV-Dokumentation "Totentanz" von Volker Kühn
in der Schriftenreihe des Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.

Hans Veigl: VERBANNT, VERBRANNT, VERGESSEN UND VERKANNT
600 Kurzbiographien zum Thema Verfolgung und Vertreibung österreichischer Kabarett- und Kleinbühnenkünstler 1933-1945
zu erwerben über das Österreichische Kabarettarchiv (kabarettarchiv@aon.at oder www.kabarettarchiv.at)


Im Rahmen der Ausstellung

“Alle MESCHUGGE? Jüdischer Witz und Humor“,

die gegenwärtig im Jüdischen Museum Wien gezeigt wird, referiert Volker Kühn im Begleitprogramm der Ausstellung
über das Schicksal jüdischer Kabarettisten während der NS-Zeit.

Donnerstag, 25. 4. 2013, 18.30 Uhr
Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse 11

"Lachen im Angesicht des Todes – Kabarett im KZ und im Exil"

Podiumsgespräch mit Volker Kühn und Konstantin Kaiser
Moderation: Alfred Stalzer




Am 12. Februar 2013 hat ein neues Stück von Volker Kühn
Premiere im Berliner Schloßparktheater:

"So bin ich und so bleibe ich: ZARAH"

Karin Pagmar als ZARAH LEANDER

Das Stück, in dem unter der Regie des Autors Karin Pagmar in der Titelrolle spielt, erzählt von der Künstlerin Zarah Leander und ihrem Leben.
Es zeigt den Star und seine Lieder, es erzählt von einer Karriere, die Höhen und Tiefen kannte.
Es blickt hinter die Kulissen und gibt Einblick in eine Persönlichkeit, die weiterlebt in den Liedern, die bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben.
Die Rolle des jungen Pianisten spielt Nikolai Orloff.

nächste Vorstellungen:
Mo., 25. März 2013 - 20.00 Uhr

Di., 16. April 2013 - 20.00 Uhr


Im Kleinen Theater am Südwestkorso hatte Mitte Februar die Kabarett-Revue

Schwarzer Jahrmarkt
Eine Revue der Stunde Null

zum 100. Geburtstag von Günter Neumann in einer Neufassung von Volker Kühn Premiere.

Es singen und spielen Dorothea Breil, Katharina Koch, Barbara Felsenstein, Urs Werner Jaeggi, Boris Freytag, Sven Tjaben.

Regie: James Edward Lyons
Musikal. Ltg.: Ferdinand von Seebach
Ausstattung: Dietrich von Grebmer
Choreografie: Dominik Büttner

nächste Vorstellungen:
11., 12., 13., 14. April 2013
9., 10., 11. 12., 29., 31. Mai 2013


12. März 2013, 20 Uhr, Deutsches Kabarettarchiv Mainz

Sterne der Satire >> Heute Abend:
KURT TUCHOLSKY

Kurt Tucholsky

Eine Retrospektive mit
Volker Kühn (Autor)
Katherina Lange (Gesang)
Horst Maria Merz (Piano, Gesang)

Um an ihn zu erinnern, um seiner zu gedenken, braucht es keinen speziellen Anlass. Schon gar keine runden Jahrestage.
Noch immer ist er für das zeitkritische Kabarett allzeit präsent, richtungweisend und quicklebendig, obwohl er nun schon
fast 80 Jahre in Schweden begraben liegt. Gestorben auch an diesem seinem Vaterland, das ihm und vielen anderen so viel
Schande machte, dass er sich – er, der Meister der deutschen Sprache und der Virtuose des scharfen Wortgefechts – am Ende
angeekelt abwandte und nur noch schwieg.
Tucholsky war und ist einmalig und zugleich so vielseitig, wie man ihn wahrnehmen kann: als Kurt Tucholsky und als Ignaz Wrobel,
als Peter Panter, Kaspar Hauser und Theobald Tiger. Als zartbesaiteter Schilderer amouröser Liebesgeschichten,
als polemisch formulierender Publizist, als scharf beobachtender Chronist der Weimarer Republik, als kunstverständigen Kritiker,
als melancholischer Idealist oder als messerscharfer Satiriker, der die Kleinkunstszene über ein Jahrzehnt lang mit seinen Texten
bereicherte, mit seinen Songs, mit Musik und Text, in dem er die Welt, in der wir leben, immer genau auf den Punkt brachte.
Auf die Pointe sowieso. Die Satire müsse alles dürfen, lautet seine Forderung. Und der Satiriker, so hat er mal
geschrieben, sei "ein gekränkter Idealist - er will die Welt gut haben, sie ist schlecht, und nun rennt er gegen das Schlechte an."
In der Reihe "Sterne der Satire – Heute abend …" wird Volker Kühn am 12. März 2013 im Deutschen Kabarettarchiv
den Mann würdigen, ohne den das deutschsprachige Kabarett nicht wäre, was es fast ein Jahrhundert lang war und noch immer ist.
Ihm zur Seite stehen Katherina Lange und Horst Maria Merz, die einige der bekanntesten Chansons und Texte vortragen.

STERNE DER SATIRE >>Heute Abend… ist eine Produktion des Deutschen Kabarettarchivs in Zusammenarbeit
mit Volker Kühn. Es wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Stiftung Kultur
für Rheinland-Pfalz und der Stadt Mainz. www.kabarett.de




Stern der Satire für GEORG KREISLER

Georg Kreisler

Eine Retrospektive mit
Volker Kühn
(Autor)
Walter Renneisen
(Sprecher)
Horst Maria Merz
(Gesang, Piano)

22. November 2012, Archebühne im Deutschen Kabarettarchiv
Beginn: 20 Uhr, Einlass: ab 19 Uhr
Eintritt: 10 Euro
Reservierung: 06131 - 14 47 30
Email: archiv@kabarett.de

für das Veranstaltungsblatt hier klicken

Hellsichtig und vorausschauend war er immer, der Vater der rabenschwarzen Ever-Blacks.
Nicht nur was ihn und seine Welt betraf, die ihn umgab.
Da diese nun mal ist, wie sie ist,
waren das nicht immer nur rosarote und himmelblaue Botschaften, die er zu verkünden hatte.
Und weil der Überbringer solcher ungemütlichen Gewissheiten gern mit der schlechten Nachricht
selbst verwechselt wird, wurde er oft angefeindet. Was ihm indes zur Quelle gesteigerter Kreativität geriet.
Denn er schlug zurück. Am Klavier. Mit immer neuen Unfreundlichkeiten. Wie sie der Wahrheit
am nächsten kommen. Als Dichter, als Komponist, als Sänger. Heiter, geistreich, witzig.

In Memoriam Georg Kreisler, an seinem ersten Todestag, dem 22. November 2012, will das
Deutsche Kabarettarchiv an diesen Grosmeister der Kleinkunst erinnern, ihn mit einem Abend
ehren, der zugleich Auftakt zu einer neuen Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem
SWR sein soll. Volker Kühn wird diese Wurdigung von Georg Kreisler vornehmen, unterstützt
von Walter Renneisen, der sich als Schauspieler und Sprecher der Sterne der Satire zur Verfügung
stellt. Wie schon in der SWR HörBar werden auch O-Töne einspielt. Last but not least kommen Kreislers
unsterbliche Lieder an diesem Abend originell zu Gehör:
Horst Maria Merz, bekannt als musikalischer Leiter und Begleiter der Berlin Comedian Harmonists,
sitzt am Piano und musiziert ganz im Sinne Kreislers, denn er lässt ahnen, dass hier einer eher gehört,
als umarmt werden will. Der gebürtige Frankfurter bringt mit seiner Interpretation zudem das Kunststück fertig,
dem Austro-Kabarettisten jene Sprachgrenze aufzubrechen, die nördlich der Main-Linie hie und da das
tiefere Verständnis fur die unbotmäßigen schwarzen Lieder des Wieners versagt.

STERNE DER SATIRE Heute Abend... ist eine Gemeinschaftsproduktion von Volker Kühn,
SWR2 und dem Deutschen Kabarettarchiv. Es wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung
fur Kultur und Medien, der Stiftung Kultur fur Rheinland-Pfalz und der Stadt Mainz.

www.kabarett.de


Stern der Satire für Marlene

Marlene Dietrich


Am 6. Mai 2012,
dem Tag, an dem vor 20 Jahren Marlene Dietrich in Paris gestorben ist, bekommt der aus
Berlin stammende Weltstar in Mainz einen Stern der Satire. Aus diesem Anlass findet im Deutschen
Kabarettarchiv in Mainz
eine Marlene-Matinee statt, die als 40. SWR-HörBar vom Südwestrundfunk aufgezeichnet
wird. Moderator Thomas Koch führt durch das Programm, in dem Ulrike Neradt, begleitet von Jürgen Streck am
Klavier, Marlenes Lieder singt. Die Laudatio hält Volker Kühn. Im Anschluss daran wird der Satire-Stern auf dem
Romano-Guardini-Platz enthüllt.


25. 10. 2011:
Enthüllung einer Berliner Gedenktafel am TdW

Mit einer Berliner Gedenktafel soll an die 1921 von der Schauspielerin Trude Hesterberg in den Kellerräumen des Theater des Westens gegründete "Wilde Bühne"
und das 10 Jahre später am gleichen Ort von Friedrich Hollaender betriebene "Tingel-Tangel" erinnert werden.
Damit wird dieser Ort als Geburtsstätte des deutschen literarisch-politischen Kabaretts dokumentiert.
Die Enthüllung der Tafel findet in einer kleinen Feierstunde

am Dienstag, dem 25. Oktober 2011 um 10.30 Uhr im Stage Theater des Westens, Kantstr. 12, statt.
Volker Kühn
wird die Laudatio halten und auf die Bedeutung des Kabaretts eingehen, das vor 90 Jahren wegweisende Impulse gegeben hat.
Katherina Lange
wird aus diesem Anlaß einige Chansons der zwanziger Jahre vortragen.


25. 10. 2011:
50 Jahre Deutsches Kabarettarchiv
Das Deutsche Kabarettarchiv, 1961 von Reinhard Hippen in Mainz als Privatsammlung gegründet, wird im Oktober 50 Jahre alt.
Aus diesem Anlaß findet am 25. Oktober 2011, 20 Uhr, in Mainz eine öffentliche "HÖRBAR"-Veranstaltung mit Klaus Peter Schreiner, Volker Kühn und Jürgen Kessler statt,
zu der das Archiv sowie die Stiftung Lesen und der SWR2 einladen. Walter Schumacher und Thomas Koch moderieren das Programm.


28. 11. 2011:
Günter Neumann in der Akademie der Künste
"Schlag nach bei Neumann"
nennt sich ein Abend, auf dem Volker Kühn am Montag, 28. November, um 20 Uhr,
seine neue Doppel-CD in der Berliner Akademie der Künste, Hanseatenweg 10,
vorstellen wird. Dabei geht es vor allem um die Kabarett-Songs und Chansons des einstigen "Insulaner"-Chefs.
Neben Anmerkungen zu Leben und Werk des Berliner Kabarettisten werden auch seine bekanntesten Lieder vorgetragen.
Zu den Mitwirkenden des Programms gehören Katherina Lange, Ilja Richter und Franziska Troegner. Jürgen Beyer begleitet am Piano.

Katherina Lange und Walter Plathe plündern weiterhin Tuchos Beziehungskiste:
"Fisch sucht Angel oder die im Bett hat immer recht"


Das Leben ist eins der schwersten. Und erst die Liebe! Ganz zu schweigen von dem Versuch, miteinander klar zu kommen.
ER und SIE sind nun mal Wesen von unterschiedlichen Sternen, sind aus verschiedenem Holz.
Hinten noch einigermaßen ähnlich, vorn grundverschieden. Paßt das zusammen? Kommt zusammen, was offensichtlich nicht zusammengehört?
Und wenn, für wie lange? Oder gilt viel mehr: Gleich und gleich gesellt sich gern?
Auf der Suche nach Antworten auf diese grundsätzlichen, lebenswichtigen Fragen haben wir die Weltliteratur durchforstet.

Das Ergebnis ist erstaunlich: Alles, was da an Statements, Liedern, Szenen, Songs, Dialogen und Alleingängen zusammenkam,
stammt von einem Autor, der wußte, wovon er sprach, wenn er zu dem Schlußkommt:
"Laßdie Liebe aus dem Spiel, wenn du liebst!" Denn: Wer mehr liebt, der muß mehr leiden.

Sein Todestag jährte sich kürzlich zum 75. Male – Kurt Tucholsky alias Theobald Tiger, Peter Panter, Ignaz Wrobel, Kaspar Hauser.
Aus seinen Liedern, Szenen, Glossen und Dialogen hat Volker Kühn ein Stück montiert, das anläßlich von Tucholskys 75. Todestag
mit Katherina Lange und Walter Plathe erstmals auf die Bühne gebracht wurde.

Die CD zu diesem Stück: s.u.


Neue CD-Veröffentlichungen

CD Hörbuch  Fisch sucht Angel oder die im Bett hat immer recht

Doppel-CD
"Fisch sucht Angel"
oder die im Bett hat immer recht"


Katheriana Lange und Walter Plathe plündern Tuchos Beziehungskiste

Buch und Regie: Volker Kühn


CD-Edition Berliner Musenkinder spezial, duo-phon records 06 45 3


CD Hörbuch  Käsebier erobert den Kurfürstendamm

Doppel-CD
Käsebier erobert den Kurfürstendamm
der Bestseller-Roman (1931) von Gabriele Tergit


Hörbuchfassung: Volker Kühn

CD-Edition Berliner Musenkinder Hörbuch, duo-phon records 07 18 3


CD Hörbuch Der Dinsda - ein Wort-Jazz-Treff

Der Dingsda

Ein Wort-Jazz-Treff von Volker Kühn
mit Robert Seibert und der Roland Schneider Combo

Wenn das gesprochene Wort auf Musik trifft, entsteht aus dem Zusammenklang etwas Neues
– im besten Fall etwas Absurdes, Ungewohntes, Komisches, Skurriles, Originelles, Überraschendes, Unvorhersehbares.

Sprecher: Robert Seibert
Texte: Volker Kühn
Musik: Roland Schneider
Regie: Volker Kühn

Eine Produktion des Hessischen Rundfunks (1971/72)

CD-Edition Berliner Musenkinder Hörbuch, duo-phon records unter der Bestellnummer 07 20 3.


Frühere Veranstaltungen:

 

Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin
Donnerstag, 14. April 2011

Erich Lowinskys Kabarett
Die Namenlosen


VAGANTEN BÜHNE, Kantstr. 12a, 10623 Berlin - 28. April 2011
URAUFFÜHRUNG
"DA HAM WIR DEN SALAT"
- VOM ZICKENKRIEG HINTER DEN KULISSEN
mit KATHERINA LANGE und ANNA BÖTTCHER

Weitere Vorstellungen: 29. + 30. April, 3. + 4. Mai


Foto: Marie-Lou Sellem

Mach mir den Spargel !

Wenn sich im Theater Abend für Abend der Vorhang teilt und die Schweinwerfer zu glühen beginnen, fällt Licht auf eine Wirklichkeit ganz besonderer Art.
Da werden schon mal lammfromme Gemüter zu Hyänen und manches Heißblut zum zartbesaiteten Seelchen. Ganz anders als im richtigen Leben.
Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, wünschte schon Schiller das "Große aller Zeiten" zu sehen und kam zu dem Schluß: Ernst ist das Leben und heiter die Kunst.
Und wenn nicht? Wenn das Heitere auf der Strecke bleibt, weil der Klamauk die Oberhand zu gewinnen droht?
Kathy und Anni, die beiden Kleindarstellerinnen, die jeden Billigjob annehmen müssen, um ihr Überleben zu sichern, haben nicht die Qual der Wahl, wenn es um die Rollen geht, in die sie da schlüpfen müssen, damit die Kasse stimmt. So finden sie sich plötzlich in einer besseren Besenkammer wieder, die als Garderobe dient, in der die beiden ihrem großen Auftritt entgegenfiebern - als Tomate und Spargel auf dem Messetand der "Grünen Woche".
Das kollegiale Geplänkel zwischen den beiden ufert rasch - da ist man sich selbst die Nächste - zum ausgewachsenen Weiberzoff hinter den Kulissen aus:
Wer darf die Tomate geben und wer muß den Spargel mimen? Und wie legt man die Rollen an? Vorder-, schwach-, flach- oder hintersinnig?
Trägt man dick auf oder unterspielt man das magere Textangebot? Wo hört die Kunst auf und fängt der Werbespot an?
Während die eine noch immer vom Gretchen, der Desdemona oder dem Käthchen träumt, hat die andere sich längst von ihren Wunschrollen verabschiedet und im Clownskostüm übergewichtige Kinder zum Verzehr von Fastfood-Produkten animiert. Und was tut man, wenn ein Fernsehangebot winkt, das zwar mehrere Drehtage verspricht, aber nur eine Rolle als mausetote Leiche zu bieten hat? Regisseur Volker Kühn hat das Stück mit Katherina Lange und Anna Böttcher entwickelt und ihnen diesen höchstvergnüglichen Zickenkrieg in der Künstlergarderobe auf den Leib geschrieben.


Robert Gilbert

Freitag, 8. Oktober 2010, 20 Uhr · Akademie der Künste Berlin, Hanseatenweg, Studiofoyer

Robert Gilbert
"Meckern ist wichtig - nett sein kann jeder"

Er gilt als einer der letzten modernen Bänkelsänger und als unbestechlicher Chronist seiner Epoche: Robert Gilbert.
Viele seiner Songs gaben der Zeit, in der sie entstanden, Rhythmus und Sprache. Seine "Ervolkslieder" wurden zu Evergreens
und sind bis heute populär geblieben, so "Das gibt's nur einmal, das kommt nicht wieder" oder "Ein Freund, ein guter
Freund". Später schrieb er deutsche Fassungen für Musical-Erfolge wie "My Fair Lady" und "Cabaret". Wichtiger
waren ihm aber die Verse, mit denen er sich immer wieder einmischte, sozial engagierte Songs wie das "Stempellied"
oder die verletzlichen Zeilen aus den Jahren des Exils.
Volker Kühn skizziert Leben und Werk des Mannes, in dem Hannah Arendt einen direkten Nachfahr Heinrich Heines sah.
Gilberts Motto "Meckern ist wichtig - nett sein kann jeder" ist zugleich der Titel einer Doppel-CD mit historischen Aufnahmen,
die hier erstmals vorgestellt wird.

Mit Volker Kühn, Katherina Lange, Ilja Richter, Cathlen Gawlich
Am Piano Nikolai Orloff

Eine Veranstaltung der Berliner Akademie der Künste mit freundlicher
Unterstützung der Günter Neumann-Stiftung


bereits 200 mal:
Das kunstseidene Mädchen


Renaissance-Theater Berlin (Bruckner-Foyer)
von Irmgard Keun

mit Katherina Lange
Regie: Volker Kühn


Nächste Vorstellung:

"Katherina Lange ist Doris", heißt es in einer Pressekritik, "sie springt, lacht, singt Couplets, summt Schlagermelodien, tanzt,
wirft die Beine, umgarnt die Männer – die imaginierten auf der Bühne und jene im Parkett. Unsereins staunt, wie verwandlungssicher
die Aktrice von einer Pose in die andere springt."
Am 5. März 2010 wird Katherina Lange in dieser Rolle zum 200. Mal zu sehen sein. Am Piano: Nikolai Orloff.

Foto Katharina Lange


NEUSS in den Medien

Die Medien nehmen den 20. Todestag des Berliner Kabarettisten Wolfgang Neuss zum Anlaß, an diesen außergewöhnlichen
Satiriker zu erinnern. Nachdem ihm Anfang Dezember bereits der RBB einen ganzen Gernsehabend gewidmet hatte,
strahlte der Deutschlandfunk Köln im Februar 2009 Volker Kühns Feature "Immer, wenn ick DRÜBEN sage, meine ick HIER"
aus. Es behandelt den einzigen Auftritt, den Neuss in Ostberlin hatte, als er auf Einladung von Brechts Witwe Helene Weigel
im Januar 1965 mit seinem Programm "Das jüngste Gerücht" in der Theaterkantine des "Berliner Ensemble" für einigen Aufruhr sorgte.
Über seine Freundschaft und die gemeinsame Arbeit mit Neuss berichtet Kühn auch in Rüdiger Daniels neuer Filmdokumentation
"NEUSS TESTAMENT", die soeben im Kino angelaufen ist und am 4. Mai um 21 Uhr vom RBB im Fernsehen gezeigt wird.
Am 13. Mai strahlt der Deutschlandfunk Köln um 21.05 Uhr in seiner Reihe "Querköpfe" ein Feature von Volker Kühn aus:
"Wolfgang Neuss – Der Mann mit der Pauke". Auch der Bayerische Rundfunk, der Westdeutsche Rundfunk, MDR Figaro
und das Kulturradio werden aus gegebenem Anlaß an Neuss erinnern.
Volker Kühns Neuss-Portrait, die Fernseh-Dokumentation "Ich lache Tränen, heule Heiterkeit", wird am 6. Mai um 0.15 Uhr
über Bayern alpha zu sehen sein.


Medienberichte gab es kürzlich auch im SPIEGEL, in der "HEUTE"-Sendung des ZDF und in WDR 5 über Volker Kühns neue CD,
die sich –auch hier aus gegebenem Anlaß – einem aktuell-brisanten Thema widmet:

"Hilfe! Mein Geld ist weg!"

Sie enthält alte und neue Songs zur aktuellen Lage der knappen Kassen.

Hilfe mein Geld ist weg CD Cover

Bear Family Records BCD 16075 AH


Freitag, 11. September, 20 Uhr, Mutter Fourage, Chausseestr. 15 a

Es hat ein Gott mich ausgekotzt…

Lieder und Texte des Brettl-Dichters Klabund
mit Katherina Lange, Barbara Schnitzler, Günter Barton und Volker Kühn
Sein Pseudonym bastelte er aus zwei Begriffen zusammen, in denen er sich wiedererkannte - Klabautermann und Vagabund.
Eigentlich hieß er Alfred Henschke, der junge zarte Dichter aus Crossen an der Oder, der in den zwanziger Jahren als
"Harfenjulius" in aller Munde war. Katherina Lange, Barbara Schnitzler und Günter Barton tragen einige von Klabunds
Liedern und Texten vor, am Piano begleitet Nikolai Orloff.


Das im vergangenen Jahr auf den Berliner Jüdischen Kulturtagen aufgeführte Programm

Zores haben wir genug
Gelächter am Abgrund - Kabarettistisches im Jüdischen Kulturbund

mit Katherina Lange, Barabara Ferun und Ilja Richter
Nikolai Orloff, Klavier
und Dragan Radosavievich, Violine

Zusammenstellung und Regie: Volker Kühn

wird am 21. Oktober 2007 ab 19 Uhr noch einmal im neuen Jüdischen Zentrum, München, St.-Jakobs-Platz 18,
im Rahmen einer Ausstellung gezeigt werden, die unter dem Titel "Transit Amsterdam"das Schicksal deutscher Künstler
im Exil von 1933 bis 1945 zum Thema hat.

Der Abend bringt Ausschnitte aus den Programmen, die in den dreißiger Jahren – während der NS-Herrschaft – von der
Berliner Kleinkunstbühne des Jüdischen Kulturbunds gebracht worden waren und später auch in den Konzentrationslagern
gespielt wurden. Man brachte heitere Nummern, die die Wirklichkeit des trüben Alltags verdrängen sollten und den Zuhörern
Mut und Zuversicht in schwerer Zeit vermittelten. Die meisten Kabarettisten wurden später in Auschwitz ermordet.


So., 21. Oktober 2007, 11.00 Uhr
Deutesches Theater, Berlin

"Was wir bereits gestorben glaubten, ist, hol's der Teufel, wieder da!
Musik und Lyrik gegen den Krieg

mit Barbara Schnitzler, Holger Daemgen, Alexander Doering und der Emanuel Hauptmann-Band LOCAL TIME
Eine Matinee aus Anlaß der Verleihung des Kurt Tucholsky-Preises 2007 an Lothar Kusche und Otto Köhler
Die Laudatio halten Gisela May und Gerhard Zwerenz
Zusammenstellung und Leitung: Volker Kühn

Eine gemeinsame Veranstaltung der Kurt Tucholsky-Gesellschaft und des Deutschen Theaters


"Das war sein Milljöh"

nennt sich ein Hörbuch, das in diesen Tagen in der Edition "Berliner Musenkinder" über Heinrich Zille und sein Berlin erscheint.
Es enthält ein Feature von Volker Kühn, das ein Porträt des unvergessenen Berliner Zeichners, Malers, Fotografen und Schriftstellers liefert.

Die Mitwirkenden sind Walter Plathe, Günter Barton, Katherina Lange, Karl Sturm und Laura Leyh.
Außerdem liest Walter Plathe Zilles berühmt-berüchtigten "Hurengespräche".

An dem Programm aus Lesung und Musik wirken mit: Walter Plathe, Angelika Mann,
Katherina Lange und Günter Barton.

Hörbuch Das war sein Milljöh -Heinrich Zille und sein Berlin 

Doppel-CD, Edition Musenkinder HörBuch, duo-phon records  07 14 3, ISBN 978-3-937127-13-2


Preis der Deutschen Schallplattenkritik

Volker Kühns 12-teilige CD-Box "Da machste was mit – 100 Jahre Kabarett" (s.u.),
die bei Bear Family erschien, wurde kürzlich mit dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
Die Juroren werteten diese Produktion "als eine der künstlerisch herausragenden Veröffentlichungen des Tonträgermarktes"
und setzten sie auf ihre Bestenliste 3/2007.


Mit dem "Deutschen Hörbuchpreis 2007" ausgezeichnet!

 

Deutscher Hörbuchpreis        Mit den Wölfen geheult CD Cover


H i t l e r   u n d  d i e  K ü n s t l e r
MIT DEN WÖLFEN GEHEULT
Von leichter Muse in schwerer Zeit – Unterhaltung und Kabarett im Dritten Reich
Hörbild von Volker Kühn mit Judy Winter und Dietmar Schönherr

ist in der Kategorie "beste Information" mit dem "Deutschen Hörbuchpreis 2007" ausgezeichnet worden.

Volker Kühn untersucht in seinem Hörbild die Rolle der Unterhaltung und des Kabaretts unterm Hakenkreuz und informiert über die Bedingungen,
unter denen sich die Nazis eine riesige, perfekt funktionierende Unterhaltungsmaschinerie für ihre Ziele nutzbar machten.

Die Hörbuch-Produktion enthält Originalaufnahmen mit Zarah Leander, Rosita Serrano, Heinz Rühmann, Marika Rökk, Johannes Heesters,
Lale Andersen, Claire Waldoff, Werner Finck
und Brigitte Mira sowie Ausschnitte aus Interviews, die Volker Kühn mit den Schlagerkomponisten
Michael Jary, Norbert Schultze, Willi Kollo
und dem Kabarettisten Wolfgang Neuss führte.

In der Begründung der Jury heißt es: "Eine große Leistung, den Nationalsozialismus auf diese Weise zu präsentieren: "Mit den Wölfen geheult"
stellt auf herausragende und differenzierte Weise eine Zeit dar, die aus heutiger Sicht keinen Humor zulässt – und wirft dabei einen kritischen Blick
auf Personen, die wir eigentlich in positiver Erinnerung haben. Hervorragend umgesetzt.°

Die Preisübergabe an Volker Kühn findet im Rahmen einer Galaveranstaltung am 18. März 2007 in Köln statt und wird live von
Funk und Fernsehen übertragen.

Doppel-CD, Edition Berliner Musenkinder, duo-phon records 07 11 3


Als Ergänzung zu Volker Kühns Kabarett-Bibliothek "Kleinkunststücke", die in den neunziger Jahren in fünf Bänden im Verlag Rogner & Bernhard
bei Zweitausendeins erschien, produziert Bear Family Records vorerst exklusiv für die Büchergilde Gutenberg nun eine zwölf CDs umfassende Audiothek

100 JAHRE KABARETT mit der Volker Kühn die hundertjährige Geschichte des deutschen Kabaretts dokumentiert und kommentiert.
Die CD-Reihe, die von 1901 bis 2001 die wichtigsten Kabarettnummern enthält und von Ernst von Wolzogen über Claire Waldoff, Blandine Ebinger,
Werner Finck, Wolfgang Neuss, Gerhard Polt, Dieter Hildebrandt bis zu Matthias Beltz und Georg Schramm reicht, ist nun komplett erschienen.

http://www.buechergilde.de/SID_B94B9CDEA58A67B04DF17A2DE21DDA35/shop/detail.jsp?BestellNr=260021

http://www.bear-family.de/indexframes/index_deutsch.htm


100 Jahre Kabarett CD Cover



CD-Box "LILI MARLEEN - An allen Fronten" Ein Lied geht um die Welt

Auf 7 CDs stellen Rainer E. Lotz, Horst Bergmeier und Volker Kühn fast 200 verschiedene Aufnahmen dieses weltberühmten Liedes vor und untersuchen
in einem reich bebilderten Begleitbuch auf 180 Seiten die Geschichte dieses musikalischen Ohrwurms, seine Zeit, seine Interpreten und seine Botschaften.
Bear Family Records BCD 16022 GL


http://www.bear-family.de/tabel1/product/bcd16022_d.htm

In gleicher Ausstattung ist erschienen:
DIE MAY

Die CD-Box enthält 7 CDs, 1 DVD, sowie ein reich bebildertes Begleitbuch und wurde zusammengestellt, kommentiert und herausgegeben von Volker Kühn.
In bekannten, seltenen und bisher unveröffentlichen Aufnahmen ist Gisela May mit ihrem Repertoire zu hören, das sie in aller Welt bekannt machte:
Sie singt und spricht Kurt Weill, Hanns Eisler, Paul Dessau, Bert Brecht, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Jacques Brel u.v.a. Sie ist zu hören mit Chansons,
mit Musical- und Film-Songs, mit literarischen Texten und Küchenliedern
Bear Family Records BCD 16064 IL

http://www.bear-family.de/tabel1/product/bcd16064_d.htm



Im Januar 2006 ist in Berlin, Hamburg und anderswo Douglas Wolfspergers Dokumentarfilm
"War'n Sie schon mal in mich verliebt?"
in den Kinos angelaufen. Er spürt der Lebens- und Wirkungsgeschichte des Schauspielers und Sängers Max Hansen nach, der in den zwanziger und
dreißiger Jahren zu den bekanntesten Film- und Bühnendarstellern zählte und auch zu den Stars der Berliner Kleinkunstszene gehörte.
Über ihn berichten auf der Leinwand seine drei Kinder, ferner Birgitte Mira, Wolf Rothe und Volker Kühn.

http://www.gmfilms.de/


USA-Premiere "TOTENTANZ" in Boston
Der Dokumentarfilm "Totentanz -Kabarett im KZ", den Volker Kühn vor Jahren fürs Fernsehen gedreht hat und der seit einiger Zeit auch - zusammen mit einer CD -
- als DVD bei der Edition Mnemosyne erschienen ist, wurde auf dem diesjährigen "Jewish Film Festival" des National Center for Jewish Film an der Brandeis University,
Waltham, Mass., USA, präsentiert. Der Film, der gegenwärtig auch im Berliner Anne Frank-Zentrum im Rahmen der Ausstellung "Lachen im Dunkeln.
Amüsement im Lager Westerbork 1942-1945"zu sehen ist, behandelt die Kleinkunst-Aktivitäten der Kabarettisten in den Konzentrationslagern zur Zeit des
Zweiten Weltkriegs und bringt Interviews mit einigen der wenigen Zeitzeugen, die den Holocaust überlebt haben, darunter Camilla Spira, Erwin Geschonneck,
Nava Shan, Jetty Cantor, Liesl Hofer, Coco Schumann.

Weitere Info:  (www.jewishfilm.org)

DVD Totentanz - Kabarett im KZ  


Der amerikanische Regisseur J. David Riva, ein Enkel Marlene Dietrichs, der vor einiger Zeit bereits mit seiner Kino-Dokumentation
"Marlene Dietrich - Her Own Song" und den darin erstmals gezeigten Filmaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg ein unbekanntes Kapitel im Leben
seiner Großmutter aufblätterte, hat nun ein groß angelegtes Buch mit dem Titel

"A Woman at War - Marlene Dietrich Remembered"

herausgebracht. Es ist bei Wayne State University Press, Detroit/USA erschienen und enthält neben vielen bisher unbekannten Fotos Textbeiträge von Maria Riva,
Hildegard Knef, Beate Klarsfeld, Thomas Langhoff, Volker Schlöndorff und Volker Kühn.


Noch einmal Judy Winter als legendäre "Marlene"
Nachdem im Januar 2006 nach 533 in aller Welt umjubelten Vorstellungen der letzte Vorhang gefallen war, sah es so aus,
als sei dieses Kapitel endgültig abgeschlossen und für alle Zeiten Theatergeschichte.
Doch dann gab es immer mal wieder ein Comeback, und das an dem Ort,
von dem aus dieses allseits hoch gelobte Bühnenspektakel mit Judy Winter 1998 seinen Anfang nahm.
Die erfolgreiche Theater-Inszenierung "Marlene", zu der Volker Kühn die deutschsprachige Bühnenfassung
nach dem Original von Pam Gems schrieb, wird demnächst wiederum zu sehen sein.
Vom 17. bis 20. März 2011 im Berliner Renaissance-Theater und vom 7. bis 12. November 2011 im Hamburger Ernst Deutsch-Theater.

Das Stück, das die schwierige Heimkehr der Marlene Dietrich nach Berlin zum Thema hat, brachte seiner Haupdarstellerin standing ovations,
begeisterte Kritiken ("Marlene ist zurückgekehrt")
und mehrere Publikumspreise ein (1998: Aufführung des Jahres, 1999 und 2000: Goldener Vorhang).

 

 

 


 

zurück zur Hompage